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RE: Wie vermarkte ich mein Manuskript?

in Buchverlegung, Fragen,Tipps, Erfahrungen 31.08.2010 09:11
von HaraldHerrmann | 5.338 Beiträge

Wie vermarkte ich mein Manuskript?

Diese Frage wurde an anderer Stelle diskutiert, dazu fand ich folgendes, das zur Erhellung der Vorschussregeln mancher Verlage ein wenig beitrug ...


... und auch zur Frage, Literaturagentur, ja oder nein!

Hier ein relevanter Ausschnitt und der Link >>

... "Im Sachbuchbereich ist ein Vorschuss von 15-20.000 Euro guter Durchschnitt", sagt Wilhelmi. Doch bei Weitem nicht jeder Autor kann für seine Buchidee einen so hohen Vorschuss aushandeln. Vor allem bei Ratgeberthemen liegen die Honorare eher im unteren vierstelligen Bereich.

In der Regel verbessern Autoren ihre Chancen auf einen guten Deal, wenn sie sich nicht direkt an einen Verlag wenden, sondern den Umweg über eine Agentur gehen. „manager-magazin"-Redakteur Christian Rickens, der mit seinem Buch „Die neuen Spießer" die Bestsellerlisten erreichte, ist überzeugt davon, „dass meine Agentin auf jeden Fall mehr Geld für mich rausgeholt hat als sie mich letztlich gekostet hat." Literaturagenten erhalten eine Provision von 15 bis 20 Prozent der Einnahmen aus dem Buch. Dafür helfen sie dem Autor bei der Erstellung von Exposé und Probekapiteln, suchen einen Verlag und handeln die Konditionen aus – für die meisten Schreiber eine sinnvolle Unterstützung. „Die Vergütungsvereinbarungen bei Büchern sind ziemlich kompliziert", musste Rickens feststellen, „ich habe meinen Vertrag bis heute nicht in jedem Detail durchschaut." Ein Autor erhält neben dem Vorschuss einen prozentualen Anteil an den Einnahmen aus dem Buchverkauf. Meistens werden die Prozente mit zunehmender Auflage gesteigert. Nicht selten sehen die Autoren jedoch gar nichts von diesen Anteilen, denn diese werden auf den Vorschuss angerechnet.

Wer keinen Agenten zwischenschaltet, sondern direkt den Lektor oder Programmleiter eines Verlages anspricht – was bei manchen Verlagen durchaus gern gesehen ist –, sollte bei den Vertragsverhandlungen auf der Hut sein: Zur Trickkiste einiger Verlage gehört mitunter das Angebot, den Vorschuss niedrig zu halten und dafür mehr Geld in die Vermarktung des Buches zu investieren. Doch dieser Deal ist fast nie zum Vorteil des Autors. „Nur wenn ein Verlag dem Autor ein hohes Garantiehonorar zahlt, wird er sich auch Mühe geben, das Buch unter die Leute zu bringen", so die Erfahrung von Claudia Cornelsen ...


Ist ein Ausschnitt hieraus>>

http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/...zum-bestseller/

LG

Harald




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