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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 243 mal aufgerufen
 Lyrik, Gedichte aller Art
Harald-H Offline




Beiträge: 5.246

05.01.2012 06:46
RE: Die Rüstungs-Panne Antworten

Die Rüstungs-Panne

Als Ritter Franz von Hohentann
sich auf den Weg zum Klo besann,
stahl er sich vom Turnierplatz fort
und strebte eilends zum Abort.

Dort fiel ihm auf, sein Kettenhemd
war in der Blechbux eingeklemmt.
Es half kein Ziehen, Drücken, Flennen,
Die beiden ließen sich nicht trennen.

Und somit ging die ganze Chose
buchstäblich in die Ritterhose.
Die Gegnerschaft hat laut gelacht:
"Vor Angst wohl in die Hos gemacht?"

Zornbebend schafft es Ritter Franzen,
sie zu besiegen mittels Lanzen,
nahm von der Königin die Rose
entgegen dann in neuer Hose.

© Harald Herrmann

Liebe Grüße vom

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Harald

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Harald-H Offline




Beiträge: 5.246

11.09.2017 17:30
#2 RE: Die Rüstungs-Panne - Windspiele Antworten

»Die Winde«, sprach von Hohentann,
»die fangen mich zu nerven an,
die einen, die die Burg angreifen,
die andren durch die Hosen pfeifen.«

Der Leibarzt sprach: »Mein lieber Herr,
zu helfen fällt mir da nicht schwer
bei Winden,die die Hosen wärmen
und die entfleuchen den Gedärmen.

Hört mir gut zu, es wird sich lohnen,
esst täglich nicht nur dicke Bohnen
nehmt dafür, dieses ist mein Rat,
Gemüse, Nüsse, Fisch, Salat!«

»Mag sein«, sprach Franz von Hohentann,
»doch schaut die Kaufleute euch an.
Die Überfälle sich nicht lohnen,
sie transportieren …
… Speck und Bohnen!«

Liebe Grüße vom

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Harald

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Harald-H Offline




Beiträge: 5.246

25.09.2017 15:10
#3 RE: Die Rüstungs-Panne - Windspiele Antworten

Die Geburt


Franzens Mutter, brav und bieder,
kam dereinst zur Unzeit nieder.
Als den Buben man entband.
war der Gatte außer Land
schon zwei Jahre, oder mehr,
wo nur kam das Fränzchen her?

»Keuschheitsgürtel«, hört man flüstern
von den Damen, leis und lüstern,
»öffnet hier doch nur der Schmied!«
was ein Schweigen nach sich zieht.

Sei es drum, der Damenschar
war es schweigend sofort klar
dieser junge Ritter war
Teil der Halbgeschwisterschar …

… die im Städtchen "Unter Tann",
da war, obwohl kaum ein Mann
in der Stadt zu sehen war,
wirklich etwas sonderbar.

Hier wuchs auf der kleine Franz,
war ein Ritter, voll und ganz,
auf ihn konnte jeder bauen,
auch und gerade junge Frauen …

Liebe Grüße vom

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Harald

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