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RE: 7 Leben • Absender: Hacky, 30.04.2010 10:44

Hallo alle zusammen,
Die ist die Vorgeschichte meines zweiten Buches.
Sie ist zwar noch nicht lektoriert, aber ich hoffe, das sie euch trotzdem ein wenig zusagt.

Sieben Leben
Prolog

Zornig schaute der Keltenfürst auf seine Tochter und seinem ehemaligen Hauptmann der Wache herab, die vor ihm knieten. Man hatte ihre Körper auf Befehl des Fürsten geschunden. Ihre Hände waren auf den Rücken gebunden. Ihre Blicke waren zu Boden gerichtet. Stumm und erschöpft schauten sie vor sich hin.
„Wie konntest du mir das nur antun? Ich habe dir vertraut! Und du verrätst mich! Hintergehst mich! Du bist nicht mehr meine Tochter! Du warst jemand anderen Versprochen! Und du gibst dich diesem Abschaum, der einst mein engster Vertrauter war, hin! Ich verfluche Euch für alle Zeiten! Auf ewig sollt ihr wider geboren werden und Euch suchen und finden. Ein Blick wird reichen. Aber eure Liebe wird eine unglückliche Liebe sein. Sie wird Euch wie jetzt ins Unglück stürzen. Ihr werdet euch nicht an die vergangenen Leben erinnern und werdet alleine, einsam und ohne wahre Liebe durchs leben gehen. Dies soll mein Geschenk an Euch sein. Ich verfluche euch. Dieser Fluch soll auf ewig auf Euch lasten. Das erste Leben habt ihr jetzt und hier verwirkt. Bringt Sie fort aus die Reichweite meiner Augen und meiner Ohren. Entlasst sie aus diesem Leben, so dass sie sich wieder finden mögen soweit es der Wille der Götter ist.“
Die junge Frau am Boden schaute auf.
„Mein Vater! Lasst mich bitte von Euch Abschied nehmen, so wie es zwischen Vater und Tochter üblich sein sollte! Auch wenn ihr mich nicht mehr als Diese anseht. Dann als unser Richter und Henker, der sein trauriges Amt verrichten muss!“
Der Fürst schaute seine Tochter hart an.
„Ich bin nicht gewillt euren Willen nach zukommen. Ihr habt all meine Gunst verloren. Was könntet Ihr mir noch sagen, was mich interessieren könnte?“
Tränen strömten über ihr Gesicht.
„Das ich Euch liebe und auch wenn ihr mich verstoßt! Ich werde auf ewig eure liebende Tochter sein. Ihr werdet auch in meinen weiteren Leben in meinem Herzen sein! Tut mit mir was euch beliebt, aber auch das wird nichts an meiner Liebe zu meinem Vater ändern!“
„GENUG!“ schrie Er.
„Nichts von dem, was ihr noch sagen könntet rührt mein Herz! Ihr habt mich verraten! Ihr habt das Andenken eurer Mutter verraten! Und habt durch euren Verrat die Zukunft unseres Volkes geschändet! Und dafür werdet Ihr Unseren Göttern Rechenschaft ablegen müssen! Schafft Sie endlich fort!“
Sie wurden über den Platz bis vor den Mauern der Stadt auf den Todeshügel geführt.
Man riss ihnen die Kleider vom Leib und hüllte sie in Bettelleinen. Vor den Augen aller wurden Sie ans Kreuz geschlagen. Kein Wehklagen kam über ihre Lippen. Kein Bitten um Erlass dessen, was beschlossen und Unumstößlich war.
Der Fürst stieß in seinen Gemächern Schreie vor Gram aus. Er betrank sich und wollte sich das Leben nehmen.
Wäre da nicht eine Dienerin gewesen, die ihm etwas Trost schenkte und ihm den Dolch abnahm. Völlig in seinem Schmerz aufgelöst, weinte er am Busen seiner Dienerin. Er nahm ihr das Versprechen ab, kein Wort darüber zu verlieren.
Am nächsten Morgen wurden Reisigbündel unter den Kreuzen, der Liebenden aufgeschichtet.
Der Kommandant der Wache stand unter den Kreuzen. Man merkte das ihm das sprechen schwer fiel.
„Ich habe die Ehre, Euch mein bester Freund und Ihr meine Lehnsherrin, ins nächste Leben entlassen zu dürfen. Aber Ihr werdet nicht alleine gehen. Ich bin euer Freund und werde euch folgen wenn meine Zeit gekommen ist und euch zur Seite stehen, so dass dieses Vorhaben gelingt und eures
Vaters Worte Lügen straft!“
Mit diesen Worten setzte er das Holz unter den Kreuzen in Brand.
Die Lippen des ehemaligen Hauptmanns formten die Worte „Ich danke dir mein Bruder“.
Die Blicke des Paares trafen sich. Hab keine Angst, wir sind nicht alleine. Es war zuvor schon alles gesagt was zu sagen war. Ihr Blick auf Ihren Geliebten gerichtet, ließ beide die Flammen unter ihnen vergessen als ob es nur der warme Feuerschein eines Lagerfeuers war.
Ungeachtet des Feuers was beide umfing, verbrannten sie zu Asche und ihre Seelen entschwebten in die Ewigkeit der Zeit wo Sie sich, irgendwann und irgendwo wieder finden sollten.


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