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RE: Die Regularien • Absender: Alex tHEfOOl, 15.05.2010 13:24

Auch wenn Überblick vielleicht nicht wirklich maßgebend ist, gehe ich grundsätzlich davon aus, dass DKZ-Verlage, BoD & Co grundsätzlich ein Marketing-Konzept verfolgen, mit dem sich Geld machen lässt. Die einen setzen auf die Eitelkeit & Dummheit der jeweiligen Hobbyschreiber, die anderen nur noch auf die Eitelkeit.
In beiden Fällen sollte man davon ausgehen, dass es einige Menschen gibt, denen solch eine Veröffentlichung was bringt:
Dem "Dienstleister" - Geld!
Dem "Autoren" - Ego-Streicheleinheiten!
Den eventuell beschenkten "Lesern" - Schmunzelmomente, Staunen ... Bewunderung gar!
Also ist allen gedient!

Die Literatur und ein Autor, der sein ("...") Talent zum Brotberuf machen möchte ... das ist ein anderes Kapitel und hat in dieser Thematik nur "Gastrolle" zu übernehmen. Wer wirklich an seine Schreibe glaubt, Erzählungen, Romane, Gedichte, Theaterstücke etc verfasst und seine Vorstellungen von Kunst da hinein verwoben hat, der wird wohl kaum Gefahr laufen, für seine Arbeit auch noch zu bezahlen. Wer denn doch so naiv wäre ... er könnte ja in Foren wie diesem unter Umständen gewarnt werden.
Ich kenne viele Hobby-Autoren, die ganz nonchalant in verschiedenen Foren die Frage stellen: "Heh, ich hab nen tollen Roman geschrieben. Wie geht's jetzt weiter? Ich will der Branche den neuen BISS versetzen!" Solchen Blauäugigen könnte man eventuell noch weismachen, dass JEDER unbekannte Autor zuerst mal zahlen müsse ... und dass dies schon bei Goethen und Schillern so gewesen sei. (Der August von Goethe Verlag mit anhängender Buchgruppe hat sich auf diese Beweisführung derart spezialisiert, dass er sogar "Stammschreiber" gewinnen konnte.)

Na, alles in allem: Lasst jeden so sein, wie er möchte.
Der Schreiberling und die Schreiberline wollen ihr Buch in den Händen halten, zahlen dafür eine Summe und sind happy? - Prima!
Der ambitionierte Autor und die von dem ganzen Kommerz angewiderte Autoren wollen denn Markt aufmischen und zahlen in der Hoffnung auf den späteren Durchbruch? - Prima!
Die wenigen wirklichen Schriftsteller, die sich als Künstler verstehen und über ihr Talent und ihr Können ihren Lebensunterhalt „erschreiben“ möchten, sie zahlen nicht? - Prima!

Hoffen wir nur, dass von den 0,1 % ernsthaften Autoren unter all den Forumsmitgliedern in der bundesweiten Literaturlandschaft des Internets auch ein paar das Glück haben, dass ein geneigter Lektor ihre Werke liest und ein Verlag gerade Kapazitäten frei hat, um es auch zu veröffentlichen.
Bei der nächsten Buchmesse wissen wir dann wieder mehr.

LG
Alex


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