Diese Seite wird völlig neu gestaltet, vorhandene Beiträge übernommen,
archiviert, ausgeblendet und auf Wunsch der Ersteller auch gelöscht …
Benutzername:
Betreff:


Beitrag:
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Sicherheitsabfrage*
Tippen Sie die Buchstaben hier ein:

 
*Zur Vermeidung von Spam
Datei anhängen

In Antwort auf

RE: Buchvorstellung in Autorenforen sinnlos? • Absender: Unstern, 17.07.2011 21:07

Es stimmt - teilweise. Zum ersten muss man sich ohnehin von dem Gedanken verabschieden, dass Leute von einem Buch erfahren und gleich zuschlagen. Das ist speziell bei fremden Menschen sehr selten der Fall. Aber wenn ich nun hier und da und dort von einem Buch was höre, das mich grundsätzlich interessiert, schlage ich schon auch mal zu. Und als Autor liest man normalerweise sogar mehr Bücher als andere Leute und man hat auch eher Verständnis dafür, wenn das Buch von einem Kleinverlag eben ein bisschen teurer ist. Je bekannter mir ein Titel vorkommt, desto eher ist das nun mal der Fall, dass man das kauft. (Das ist so wie mit Waschmittelmarken, wer nicht bewusst günstig einkauft, nimmt eigentlich immer das, was er aus der Werbung schon kennt.) Zudem baut man sich auch in Autorenkreisen Kontakte auf und dann interessiert einen auch mal vom Kollegen, was der so schreibt. Nur: Das gibt es eben erst nach jahrelanger Arbeit. Manche versuchen es tatsächlich sehr plump, ich habe schon von Kollegen private Nachrichten z.B. über Facebook bekommen, wo ich gedrängt wurde, ein Buch zu kaufen. Mit so Formulierungen, so ungefähr, wo man doch jetzt "befreundet" wäre ... und das geht natürlich nicht. Man hat schließlich eigene Lesevorlieben und klar, von der Mama oder vom Bruder oder der besten Freundin kann man auch mal ein Buch lesen, das einen vom Thema nicht so interessiert, aber würde ich das bei allen derartig oberflächlichen Kontakten machen, leuchtet das ein, dass das von der schieren Zahl der Publikationen gar nicht geht, weder zeitmäßig noch finanziell.

Letztendlich gibt es keine Werbeaktionen, mit denen man als Autor wirklich glücklich wird. Foreneinträge sind eben kostenlos, man braucht keine guten Kontakte und daher recht leicht zu bewerkstelligen. Aber es gibt natürlich auch bessere Werbeaktionen, die jedoch zumeist finanzielle Mittel und einen hohen Zeitaufwand erfordern und oft nicht von Erfolg gekrönt sind. (Z.B. Zuschriften an Zeitungen.) Man kann nur versuchen, was geht, aber man muss auch aufhören können. Spätestens, wenn man beginnt, sich wie ein Versicherungsvertreter in Sachen Bücherwerbung zu benehmen, sollte man sich mal überlegen, ob das die Sache wert ist.


Besucher
0 Mitglieder und 2 Gäste sind Online

Forum Statistiken
Das Forum hat 1699 Themen und 3574 Beiträge.



Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen